Ohrmilben

Bild aus welpen.de

Haben Sie eine neue Katze oder einen neuen Hund und stellen fest, dass die Ohren Pechschwarz verkrustet sind? Dann sollten Sie unbedingt Ihren Tierarzt aufsuchen. Denn meistens handelt es sich bei den schwarzen dicken Belägen um Ohrmilbenschmutz.

 

Diese kleinen Milben, wissenschaftlich Otodectes cynotis genannt, sind eine der verbreitetsten Parasiten der Fleischfresser. Befallen werden meistens der äußere Gehörgang und die innere Ohrmuschel. Vereinzelt findet man die Parasiten auch in Stirn- und Augengegend.

 

Bei Befall der Katze oder des Hundes kommt es anfangs zu Juckreiz und vermehrter Absonderung von Cerumen und Exsudat. Dann bilden sich oft bis zu zentimeterdicke schwarze Auflagerungen.
Die Tiere schütteln ständig den Kopf, kratzen sich, und es kommt zu ausgedehnten Gehörgangsentzündungen, der sogenannten Otitis externa parasitaria.

 

Durch Kratzen entstehen dann nässende Ekzeme am Ohrrand, Ohrgrund und Wange sowie Blutergüsse.
In schweren Fällen kommt es zum Durchbruch des Trommelfelles, zu Mittelohrentzündung und Taubheit.

 

Die Übertragung erfolgt http://www.welpen.de/service/tierarzt/artikel6.htm durch Kontakt von Tier zu Tier.( Hund Katze oder Hund Hund oder Katze Katze)

 

Stellen Sie diese Veränderungen fest, sollten Sie sofort Ihren Tierarzt aufsuchen. Dort werden in der Regel nach Diagnosenstellung die Ohren gereinigt und anschließend mit Salbe oder Lotion behandelt. Diese Medikamente enthalten einen Wirkstoff, der die Milben abtötet, den Juckreiz mildert und die Heilung fördert. Eine mehrfache Anwendung sollte über mehrere Tage erfolgen.

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Quelle: Tiergesundheit in tiershop.de

 

Weitere Informationen auch unter welpen.de

 

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